
I woke up in a hammock and I couldn’t move
I woke up in a hammock and I could not move /
Hablar de la selva sin usar las palabras serpiente y jaguar
2D-Animation
Voice-over (in deutscher und spanischer Version)
8 Minuten
2021
Die Grenze zwischen Panama und Kolumbien kann auf dem Landweg nicht überquert werden – zumindest nicht, ohne in Lebensgefahr zu schweben. Ein dichter Regenwald ohne begehbare Pfade bildet das Grenzgebiet, das auch als „Grüne Hölle“ bezeichnet wird.
Trotz allen Wissens um das Gewaltpotenzial dieses Korridors umgibt dieses Stück Wald, vielleicht gerade aufgrund seiner Unzugänglichkeit, etwas Anziehendes und Geheimnisvolles. Wie wäre es, dort zu sein, wo ich nicht sein kann? Wie lässt sich über etwas sprechen, das unergründlich bleibt?
In „I woke up in a hammock and I couldn’t move“ versuche ich, mich über die Vorstellungskraft einem Gebiet zu nähern, das sich permanent entzieht. Dabei wird der Wald in seiner Immensität und Undurchdringbarkeit zum Sinnbild für emotionale Zustände in Zeiten psychischen Leidens. Ängste und Wünsche lauern in Gestalt von Tieren, Pflanzen und Morast. Wer in das Dickicht vordringen will, wird zunächst auf sich selbst zurückgeworfen, auf seine eigenen Eingeweide.